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Papageien - Anspruchsvolle Vögel |
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| Achten Sie auf die richtige Ernährung Ihrer Papageien, damit Sie lange Freude an ihnen haben. Die handelsüblichen Papageienfuttersorten reichen nicht aus! Außerdem enthalten diese häufig Erdnüsse in der Schale und Zirbelnüsse. Diese sollten Sie auf jeden Fall entfernen, denn sie können Ihren Vogel krank machen. In den Schalen sind häufig Schimmelpilzsporen enthalten, die die gefürchtete Aspergillose auslösen können. Die Aspergillose ist eine Pilzerkrankung, die anfangs kaum auffällt, jedoch meist tödlich endet. Die Behandlungsmethoden der Schulmedizin sind so stark, daß die Vögel oft an der Behandlung und nicht an der Krankheit sterben. Erkundigen Sie sich nach einem guten (seriösen) Heilpraktiker, der sich auf Vögel spezialisiert hat. Natürlich ist Vorbeugung immer die beste Methode. Also "Hände weg" von Erdnüssen und Zirbelnüssen.
Als weitere Nahrungsergänzung für Ihren Vogel sollten Sie viel Obst und Gemüse bereitstellen, allerdings keine blähenden Gemüsesorten. Sie können Ihrem Vogel auch mal scharfes Gemüse geben (z.B. rote Chilischoten, die viele Vitamine und Mineralstoffe enthalten), denn Vögel spüren keine Schärfe. Auch geringe Mengen Quark, Jogurt oder Käse schaden Ihrem Tier nicht, aber nur kleine Mengen, denn zuviel bringt die Verdauung durcheinander. Und denken Sie daran, geben Sie Ihrem Papagei niemals Süßigkeiten, denn Sie tuen dem Tier nichts gutes damit. Reichen Sie stattdessen lieber einen Hirsekolben. Dieser schmeckt dem Vogel genauso gut und schadet nicht. Stellen Sie auch immer eine Schale mit Grit bereit oder mischen Sie den Grit unter das Futter. Dies hilft Ihrem Papagei bei der Verdauung. Auch Sepiaschalen oder Mineralblöcke für Papageien gehören in jeden Käfig. |
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